Ortsverein Ardey/Borbach

Für ein modernes und soziales Witten

Nachrichten zum Thema Gesellschaft

Gegen die Gewalt an Frauen! Nein heißt Nein.

Bundesweiter Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Im vergangenen Jahr wurden 187.128 Frauen Opfer von häuslicher Gewalt – ein Anstieg von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Über die Hälfte der Opfer ist zwischen 30 und 60 Jahren alt.

Um auf diese Zahlen aufmerksam zu machen, wurde 1991 der sogenannte Orange Day eingeführt und es erstrahlen jedes Jahr vom 25. November bis zum 10. Dezember viele Gebäude in orangefarbenem Licht. Außerdem finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die sich auf den Schutz von Frauen und Mädchen konzentrieren.

Auch uns als Ortsverein ist die Unterstützung eben jener Aktion wichtig, denn keiner – egal welchen Geschlechts – sollte durch das Ausnutzen finanzieller Vorteile, von Macht oder Stärke Frauen und Mädchen, Mütter und Töchter verletzen oder bedrohen. Jeglichen Versuchen dieser Art stellen wir uns aktiv und zu jeder Zeit entgegen!

Deshalb setzen wir uns für die Stärkung von Initiativen, wie z.B. dem Wittner Bündnis für Frauenrechte oder Beratungsangeboten, wie dem Hilfetelefon (116016) ein.

Schauen SIE nicht weg – helfen Sie mit!

 
Wir trauern um Margot Friedländer

Mit Erschrecken und tiefer Trauer haben auch wir den Tod von Margot Friedländer am 9. Mai vernommen. 

"Du warst und bist für mich das größte Vorbild dafür, dass man in jedem Alter, zu jeder Zeit, ganz gleich wie grauenvoll das Schicksal war, das einem widerfahren ist, noch einmal ganz von vorne, von neuen beginnen kann. [...] Deine Mission: 'Ich rede für die Millionen Ermordeten, die nicht mehr für sich sprechen können.'" (Leeor Engländer, Auszug aus seiner Trauerrede anlässlich der Beisetzung von Margot Friedländer, Quelle: Jüdische Allgemeine (15.5.2025) Margot Friedländer: Leeor Engländers Trauerrede im Wortlaut | Jüdische Allgemeine

Mit dieser Rede würdigte der Autor Leeor Engländer die Verstorbene und auch wir blicken auf eine Frau, die niemals vergessen werden darf. Ihr unablässiger Kampf gegen das Vergessen von unzähligen Verbrechen der Nationalsozialisten gegen Jüdinnen und Juden sowie politisch anders denkende sollte uns Mahnung und Auftrag zugleich sein. 

Auch heute sehen wir Gefahren, die denen aus der Zeit ab 1930 nicht in allen Elementen gleichen, jedoch erschreckende Ähnlichkeiten mit ihnen aufweisen. Das Erstarken der AfD und ihrer rechtsextremen und menschenverachtenden Politik darf nicht zu einer legitimen Sicht von Menschen werden oder unser (politisches) Handeln leiten. Darum gilt: Wir stellen uns gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit und kämpfen für ein Land und eine Gesellschaft, in der Menschen als Menschen gesehen werden. 

Friedländers Tod ist deshalb Verlust und Ziel zugleich, denn ohne Menschen wie sie, laufen wir Gefahr, dass das Bewusstsein in Bezug auf die Verbrechen des Nationalsozialismus allmählich verschwindet. Dagegen müssen wir alle, Demokratinnen und Demokraten, kämpfen und uns im Kleinen wie im Großen gegen politische Ideen und Vorstöße stellen, die Menschen ihrer Menschlichkeit berauben! 

Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten werden wir uns auch in unserem Ortsvereinsgebiet gegen Hass und menschenverachtende Äußerungen einsetzen, damit wir eine offene, diskursfähige, gleichberechtigte und wehrhafte Gesellschaft bleiben.

Für Dich. Für alle. SPD. 

 

Unsere aktuellen News von der SPD

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Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

18.06.2026 11:18 Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze
Zum Internationalen Tag gegen Hetze: Hassrede bekämpfen, Zusammenhalt stärken Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Seit fünf Jahren rufen die Vereinten Nationen jeweils am 18. Juni den Internationalen Tag der Bekämpfung von Hetze aus. Sie machen so auf die wachsende Verbreitung von Hassrede aufmerksam und weisen auf Maßnahmen hin, Hassrede zu bekämpfen und den gegenseitigen Respekt zu… Gabriela Heinrich zum Internationalen Tag gegen Hetze weiterlesen

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